Kinder haften nicht für ihre Eltern! SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder setzt sich mit Spielzeugaktion für Demokratie in Belarus ein  

Die SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Dr. Daniela De Ridder, setzt sich gemeinsam mit ihren Bundestagskolleg*innen mit einer Spielzeugspendenaktion für die Demokratie in Belarus ein, nachdem bekannt wurde, dass das Lukaschenko-Regime bei Massenverhaftungen auch Kinder und Jugendliche inhaftiert hat.

Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen aus den Fraktionen von SPD, CDU/CSU, FDP und den Linken werden die Abgeordneten Spielzeug zugunsten der Kinder inhaftierter Eltern sowie Jugendlicher, die bei Demonstrationen festgenommen wurden, spenden. Das Spielzeug soll an die belarussische Botschaft in Berlin mit der Bitte gesendet werden, dieses an die Inhaftierten und ihre Familien weiterzuleiten. Die Solidaritätsaktion will in der Woche des Internationalen Frauentages ab dem 08. März 2021 zudem auf die Verhaftung von Frauen in Belarus aufmerksam machen, da sie maßgeblich Trägerinnen des Protestes sind.

„Laut Amnesty International wurden auch Kinder und Jugendliche verhaftet und von ihren Eltern getrennt, wenn diese sich an Demonstrationen beteiligt haben und dort festgenommen worden waren. Wenn eine Regierung Menschen- und Kinderrechte nicht respektiert, können wir nicht tatenlos zusehen. Ganz gleich, welche politische Auffassung ihre Eltern vertreten, Kinder haften nicht für ihre Eltern! Wir müssen zudem feststellen, dass die Corona-Pandemie dazu genutzt wird, Menschen- und Frauenrechte zu untergraben. Der mutige Protest der Demokratiebewegung, der zu weiten Teilen von Frauen getragen wird, sollte in der Woche des Internationalen Frauentages besonders in den Fokus unserer Aufmerksamkeit rücken. Zwar wurde seitens des Lukaschenko-Regimes ein Verfassungsreformprozess in die Wege geleitet, Oppositionspolitiker*innen werden dabei jedoch nur insoweit einbezogen, als sie nicht inhaftiert sind und sich nicht im Ausland aufhalten. Während die Opposition unter der Ägide von Swetlana Tichanowskaja freie und faire Wahlen einfordert, soll dies nach Auffassung der Regierung erst im kommenden Jahr erfolgen “, unterstreicht Dr. Daniela De Ridder, die in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte für Osteuropa in der Parlamentarierversammlung der OSZE sowohl mit Regierungs- und Oppositionspolitiker*innen sprechen konnte.

Zu den Initiatorinnen gehören neben De Ridder die SPD-Abgeordneten Doris Barnett und Leni Breymaier sowie die Erstunterzeichner*innen Renata Alt, Bela Bach, Lothar Binding, Dr. Karl Heinz Brunner, Dr. Karamba Diaby, Marin Gerster, Angelika Glöckner, Ursula Groden-Kranich, Frank Heinrich, Prof. Dr. Heribert Hirte, Gyde Jensen, Frank Junge, Dr. Stefan Kaufmann, Roderich Kiesewetter, Ulrich Lechte, Gisela Manderla, Elisabeth Motschmann, Dietmar Niethan, Uli Nissen, Mechthild Rawert, René Röspel, Matthias Seestern-Pauly, Helin Evrim Sommer und Markus Töns.

Die Abgeordneten wollen ihre Fraktionskolleg*innen animieren, ebenfalls an der Solidaritätsbekundung teilzunehmen, ihre Spendenaktion in den Social-Media-Kanälen zu dokumentieren und ihre Wähler*innen ermutigen, ebenfalls Spielzeug für Kinder in Belarus an die Botschaft zu senden.

Siehe auch http://www.daniela-de-ridder.de