SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft auf zur Teilnahme am Wettbewerb „Zu gut für die Tonne“ 2021 – Engagierte LebensmittelretterInnen in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland gesucht!  

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft zur Teilnahem am Bundeswettbewerb „Zu gut für die Tonne“ auf.  Der Bundespreis ist ein von der Bundesregierung gestarteter Wettbewerb zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Ausgezeichnet werden innovative Projekte und Ideen, die hier einen besonderen Beitrag leisten. De Ridder unterstützt gerne mögliche BewerberInnen aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland.

„Die globalen Bedingungen zeigen uns, dass Lebensmittel knapp werden können, wenn wir etwa nichts gegen den Klimawandel und die Erderwärmung tun. Dabei gibt es ein massives Versorgungsgefälle zwischen der Nord- und Südhalbkugel der Welt. Auch wenn wir beispielsweise in den vergangenen Dürresommern bereits den Klimawandel zu spüren bekommen haben und de facto beobachten können, dass unsere LandwritInnen mit massiven Ernteausfällen zu kämpfen haben, verschwenden wir in Deutschland und den Industrienationen noch immer viel zu viele Lebensmittel – und genau das müssen wir ändern“, zeigt sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder überzeugt.

 Die Bundesregierung lobt daher den Bundespreis zum Wettbewerb „Zu gut für die Tonne“ aus, um den sich Engagierte im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung bewerben können. Konkret kann sich jeder bewerben – ganz gleich ob Unternehmen, Startup, Gastronomie, landwirtschaftlicher Betrieb, wissenschaftliche Einrichtung, Privatperson, Nichtregierungsorganisation, Kommune oder Initiativen: Gekürt werden können konkrete Projekte,  Maßnahmen oder auch Produkte. Dabei können auch Engagement oder Konzepte eingereicht werden, die seit mehreren Jahren umgesetzt werden. Darüber hinaus wird der Preis in den fünf Kategorien „Landwirtschaft & Produktion“, „Handel“, „Gastronomie“, „Gesellschaft & Bildung“ und „Digitalisierung“ differenziert.

Eine Expertenjury bewertet die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement, Erfolg und Vorbildwirkung. Prämiert werden die besten Einreichungen, die das Potenzial haben, wichtige Impulse in die Dialogforen pro Sektor im Rahmen der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zu geben. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ein Jahr lang von Paten begleitet und beraten. Zudem gibt es für Konzepte oder Projekte, die sich in der Start- oder Entwicklungsphase befinden, Förderungspreise in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zu gewinnen. Und: Die Projekte erlangen durch die Auszeichnung öffentliche Aufmerksamkeit, Wertschätzung sowie Möglichkeiten zur Vernetzung.

„Die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung sollte für uns alle ein wichtiges Anliegen sein. Nicht nur aus klimapolitischer Sicht. Die Art und Weise wie wir mit unseren Nahrungsmitteln umgehen zeigt schließlich welche Wertigkeit wir ihnen beimessen und nicht zuletzt der Arbeit der LandwirtInnen, den Beschäftigten in den verarbeitenden Betrieben, im Handel und in der Gastronomie. Durch meine diversen Dialoge mit den Menschen in meinem Wahlkreis habe ich gelernt, wie viele sich bereits jetzt intensive Gedanken über die Lebensmittel machen, die sie selbst produzieren oder konsumieren und wie sie etwas zu einem bewussten Umgang beitragen können. Daher bin ich zuversichtlich, dass aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland viel gute Ideen und Projekten kommen, die einen Preis verdienen – diese möchte ich gerne bei einer möglichen Bewerbung unterstützen“, betont De Ridder.

Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb „Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021“ läuft bis zum 13. November 2021. Interessenten können ihre Bewerbung unter www.zugutfuerdietonne.de. Für Begleitung und Unterstützung steht ebenfalls das Bundestagsbüro von Dr. Daniela De Ridder unter 030 / 227 – 71583 oder per E-Mail unter daniela.deridder.ma02@nullbundestag.de zur Verfügung.