SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft Heimatmuseen und Kultureinrichtungen zur Bewerbung um Fördermittel des Programms „Neustart Kultur“ auf

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft Heimatvereine zur Bewerbung um das Programm „Neustart Kultur“ des Deutschen Archäologischen Verbandes auf. Das Programm dient der Förderung von Investitionen von Heimatmuseen, privaten Museen, Ausstellungshäusern und öffentlich zugänglichen Gedenkstädten, die vor allem pandemiebedingt Einnahmeverluste zu verzeichnen haben. Einsendeschluss für Anträge ist der 31. Oktober dieses Jahres.

„Während meiner mehrjährigen Erfahrung als Bundestagsabgeordnete hatte ich häufig die Gelegenheit, die eindrucksvollen Heimatmuseen in meinem Wahlkreis zu besuchen. Diese Kleinodien sind meist das Ergebnis der Arbeit von engagierten Vereinen, deren Mitglieder die örtliche Lebensgeschichte in ihrer Freizeit pflegen. Ihre Ausstellungen und Museen zeugen von Freude an Kultur, Geschichte und viel Liebe zum Detail. Finanziert werden solche Projekte insbesondere durch die Beiträge der Vereinsmitglieder, Spenden, Eintrittsgelder und durch die BesucherInnen, die kleine Andenken erwerben. Gerade diese Einnahmen fallen nun aber coronabedingt häufig aus. Zudem sprengen etwa bauliche Maßnahmen, die für die Weiterführung des Museumsbetriebes nötig wären, das Budget der  meisten Heimatvereine und Museen. Hier setzt das Programm ‚Neustart Kultur‘ an: Es soll die notwendigen Investitionen ermöglichen, um den Betrieb dieser kleinen Museen auch unter Beachtung der Pandemiebekämpfung zu gewährleisten. Daher freue ich mich sehr, wenn sich einige Heimatvereine, Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten bei dem Programm bewerben und unterstütze dies gerne“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Das Programm „Neustart Kultur“ vom Deutschen Archäologischen Verband will hier Hilfestellung leisten und Abhilfe schaffen: Mit insgesamt 250 Millionen Euro fördert die Bundesregierung intensive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Im Deutschen Verband für Archäologie durchgeführten Programmteil können Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten Anträge stellen. Dazu gehören auch Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos.   Gefördert werden intensive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene, das heißt auf die förderfähigen Maßnahmen bezogene, Personal- und Sachausgaben.

„Die Ergebnisse des langjährigen Engagements, die Hingabe und die Mühe der vielen Ehrenamtlichen in den Heimatvereinen, Museen und Kultureinrichtungen dürfen nicht durch die Corona-Pandemie zunichte gemacht werden: Vielmehr müssen sie in diesen Zeiten die notwendige Unterstützung finden. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Engagement trotz der Corona-Pandemie erhalten bleibt und wir weiter von dieser hervorragenden Arbeit in der Grafschaft Bentheim und im Emsland profitieren können. Die Förderungen der Bundesregierung und des Deutschen Archäologischen Verbandes sollte ihnen dabei helfen und ich bin gerne bereit, bei diesem Thema politische Unterstützung zu leisten, um unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer den Rücken zu stärken“, bekräftigt De Ridder abschließend.

Anträge auf Förderung können bis zum 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Der Weg der Antragstellung sowie weitere Informationen befinden sich auf der Homepage des Deutschen Archäologischen Verbandes unter www.dvarch.de. Interessierte können sich für weitere Unterstützung an das Büro von Dr. Daniela De Ridder unter daniela.deridder.ma02@nullbundestag.de wenden.