SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Emlichheim – Ehrenamtliches Engagement Herzstück des Zivil- und Katastrophenschutzes

Dr. Daniela De Ridder zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Emlichheim (Foto: Büro De Ridder) V.l.n.r.: Gerbert Helweg (Verwaltung Samtgemeinde Emlichheim), Henk Hesselink (Ortsbrandmeister Laar), Helmut Tieneken (stellvertretender Gemeindebrandmeister), Daniel Loehrke (Gemeindebrandmeister), Dr. Daniela De Ridder (MdB), Heinrich Wiegmink (stellvertretender Ortsbrandmeister Hoogstede), Ortsbrandmeister Heiko Züwerink (Ortsbrandmeister Ringe/Neugnadenfeld), Johannes Spykman (SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Heinrich Strenge (stellvertretender SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Holger Prenger (Verwaltung Samtgemeinde Emlichheim)

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Emlichheim. Gemeinsam mit Johannes Spykman, dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Emlichheim und Heinrich Strenge, dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden, ließ sie sich vom Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke, seinem Stellvertreter Helmut Tieneken sowie den Ortsbrandmeistern und Vertretern der Samtgemeinde Emlichheim über die ehrenamtliche Arbeit der Kameradinnen und Kameraden informieren. De Ridder betont, dass ehrenamtliches Engagement für das Funktionieren des Zivil- und Katastrophenschutz von besonderer Bedeutung ist.

„Wir haben in Deutschland ein sehr gut funktionierendes Hilfeleistungssystem – Bund, Länder und Kommunen arbeiten sehr eng zusammen. Einen sehr wichtigen Beitrag leisten die zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen. Die Politik muss Sorge dafür tragen, das ehrenamtliche Engagement zu erhalten und nachhaltig zu stärken“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Sie bekämpfen Feuer, retten Menschenleben, bergen Unfallopfer und entsorgen gefährliche Substanzen – rund eine Millionen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland leisten rund um die Uhr wirkungsvolle Hilfe und kümmern sich in ihrer Freizeit um unsere Sicherheit. So auch die rund 200 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Emlichheim, die sich in den Ortsfeuerwehren Emlichheim, Hoogstede, Ringe/Neugnadenfeld und Laar untergliedert. Neben dem üblichen Einsatzgeschehen bei Bränden und Verkehrsunfällen stellen insbesondere Industriebetriebe der Erdöl-, Erdgas- und Chemiebranche erhöhte Anforderungen an die Feuerwehr. Angesicht der vielen modernen Gefahrenlagen hat sich der Fortbildungsbedarf an die Kameradinnen und Kameraden deutlich verändert. Reichte es damals aus, mit Schlauch und Spritze umgehen zu können und Erste Hilfe zu leisten, müssen die Ehrenamtlichen heute auf zahlreichen Lehrgängen und Übungen ihre Kenntnisse stetig erweitern. Neben der Weiterbildung ist allerdings auch ein moderner Fuhrpark von substanzieller Bedeutung geworden.

Dennoch warte die Samtgemeinde auf die Ersatzbeschaffung eines bereits im Jahr 2015 ausgesonderten Messfahrzeuges für Gefahrstoffe. Bislang wisse man nicht, wann mit der Auslieferung des CBRN-Erkundungskraftwagens gerechnet werden könne. Dies führe dazu, dass Gefahrenmessungen derzeit nur eingeschränkt durchgeführt werden können, stellt Daniel Loehrke im Gespräch heraus. De Ridder versprach, sich diesem Sachverhalt anzunehmen und sich an das zuständige Ministerium zu wenden. Schließlich setzt sich gerade die SPD für die wertvolle und unverzichtbare Arbeit der zahlreichen Kameradinnen und Kameraden ein. De Ridder selbst lädt regelmäßig zu regionalen Blaulichtkonferenzen im Wahlkreis und in Berlin ein und macht so deutlich, wie wichtig ihr die Unterstützung der Feuerwehren ist. Auch die Bundesregierung hat auf Initiative der SPD beschlossen, für die Fahrzeugbeschaffung des ergänzenden Katastrophenschutzes zusätzlich 100 Millionen Euro bereitzustellen. Zudem wurden 60 neue Stellen beim Beschaffungsamt eingerichtet, damit die Fahrzeuge möglichst rasch ausgeliefert werden können.

Gefragt nach konkreten Verbesserungswünschen wiesen die anwesenden Brandmeister darauf hin, dass sie sich mehr Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement wünschen: Eine Form sei zum Beispiel, dass Arbeitgeber bei Einstellung eines engagierten Ehrenamtlichen einen finanziellen Bonus erhalten würden – ein Vorhaben, dass die Bundestagsabgeordnete sehr unterstützungswürdig findet: „Wir setzen uns nachhaltig für die Stärkung  des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. Um Anerkennung und Wertschätzung für ehrenamtlich Tätige zu erhöhen und die Nachwuchsgewinnung zu stärken, wollen wir bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern dafür werben, bei gleicher Qualifikation ehrenamtlich Tätige bevorzugt einzustellen“, betont De Ridder.