SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder und ihre Fraktionskollegin Svenja Stadler referierten in Meppen zum bürgerschaftlichen Engagement – Stärkung des Ehrenamtes als zentrale Aufgabe der Bundespolitik

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder lud nach Meppen ein und referierte mit ihrer Kollegin Svenja Stadler zum Thema „bürgerschaftliches Engagement“. Die Bundespolitikerinnen betonten, dass das ehrenamtliche Engagement seitens der Politik stärker gefördert werden muss. Geladen waren neben allen Interessierten auch die ehrenamtlich Aktiven aus der Region sowie der Gastreferent Christian Hüser von der Freiwilligenagentur in Meppen.

Christian Hüser, Svenja Stadler, Dr. Daniela De Ridder und Johannes Hessel (Foto: Britta Hofmann)

„Das bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Ob beim Katastrophenschutz, bei Sport und Kultur oder als Engagierte zur Bewältigung der Flüchtlingskrise: Viele Aktive setzen sich in Vereinen, Verbänden oder ganz selbstständig für ihre Mitmenschen ein, was die Politik würdigen, aber vor allem auch unterstützen muss“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

De Ridder und Stadler stellten heraus, dass in dieser Legislaturperiode schon viel in diesem Bereich passiert ist. Förderprogramme wie „Demokratie leben!“, „Menschen stärken Menschen“ oder „Engagierte Stadt“ fördern und unterstützen das Engagement für die Gesellschaft auf vielfältige Weise. Als potenziell besonders wertvolles Zukunftsvorhaben in Zeiten des demografischen Wandels fördert das Bundesfamilienministerium auch die Mehrgenerationenhäuser weiter. Als zuständige Berichterstatterin in der SPD-Bundestagsfraktion betonte Svenja Stadler, dass die SPD noch mehr vor hat.

„Der Ausbau und die Verlängerung der bestehenden Förderprogramme ist ein erster Schritt. Langfristig wünsche ich mir die Entwicklung und Finanzierung einer tragfähigen kommunalen Infrastruktur für bürgerschaftliches Engagement. Dazu gehören Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros oder Nachbarschaftszentren als lokale Anlaufstellen. Es geht darum, die lang ersehnte Umstellung von projektbasierter Förderung auf eine nachhaltige Förderung von Engagement zu erreichen.“, sagt Svenja Stadler, Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für bürgerschaftliches Engagement.

Bundespolitisch werden noch weitere Akzente gesetzt: Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) sowie der Internationale Jugendfreiwilligendienst werden mit rund 92 Millionen Euro gefördert. Für den Bundesfreiwilligendienst stellt der Bund rund 308 Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Nachfrage bei den Freiwilligendiensten die zur Verfügung stehenden Plätze um das Dreifache übersteigt. De Ridder hatte erst jüngst dazu im Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen bei einer Podiumsdiskussion mit Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen informiert. Die starke Nachfrage zeigt, dass es bundespolitisch noch weiteren Handlungsbedarf gibt.

„Es ist bemerkenswert, wie viele Engagierte es in Deutschland gibt. In meiner Region, die die Grafschaft Bentheim und das südliche und mittlere Emsland umfasst, konnte ich viele Aktive kennenlernen. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir als Bundespolitikerinnen nicht nur würdigen wollen, sondern die Engagierten auch in Zukunft aktiv unterstützen müssen. Herzlich bedanken möchte ich mich bei Svenja Stadler, Christian Hüser für sein Engagement vor Ort sowie bei allen ehrenamtlich Engagierten“, bekräftigt De Ridder.